
Der Flughafen Wien-Schwechat ist sowohl real als auch auf IVAO in Österreich der Flughafen mit den meisten Flugbewegungen. In der Standardkonfiguration “ARR 34 / DEP 29”, siehe Punkt Runway Config, können an- und abfliegender Verkehr sehr komfortabel und praktisch unabhängig voneinander auf die beiden Pisten aufgeteilt werden. In anderen Situationen kann der Flughafen mit der nahen Restricted Area, mit seinen kreuzenden Pistenachsen und kreuzenden Taxi-Routen, mit unterschiedlichen Procedures für Tag und Nacht, potenziellen Simultan-Anflügen und nichttrivialem Handling von VFR-Verkehr aber durchaus fordernd sein.
TA: 10.000ft
TL:
| QNH | TRL |
|---|---|
| <978 | FL130 |
| 978 - 1013 | FL120 |
| 1014 - 1050 | FL110 |
| >1050 | FL100 |
| RWY | Abmessungen | verfügbare Anflüge |
|---|---|---|
| 11 | 3500m x 45m | ILS / RNP (LPV) |
| 16 | 3600m x 45m | ILS CAT III / RNP Z (LPV) / RNP N / RNP E / VOR |
| 29 | 3500m x 45m | ILS Z&U CAT III / RNP (LPV) |
| 34 | 3600m x 45m | ILS / RNP (LPV) / VOR |
| Login | Freq | Callsign | Remarks |
|---|---|---|---|
| LOWW_DEL | 122.125 | Wien Delivery | |
| LOWW_GND | 121.600 | Wien Ground | |
| LOWW_TWR | 119.400 | Wien Tower | |
| LOWW_APP | 134.675 | Wien Radar | |
| LOWW_W_GND | 121.600 | Wien Ground | nur bei Events |
| LOWW_E_GND | 121.775 | Wien Ground | nur bei Events |
| LOWW_W_TWR | 119.400 | Wien Tower | nur bei Events |
| LOWW_E_TWR | 123.800 | Wien Tower | nur bei Events |
| LOWW_N_APP | 125.175 | Wien Radar | siehe unten |
| LOWW_S_APP | 134.675 | Wien Radar | siehe unten |
| LOWW_D_APP | 119.800 | Wien Arrival | siehe unten |
Nach dem einloggen, hat sich jede neue Station bei allen umliegenden ATS oder AFIS Units unaufgefordert zu melden!
Voraussetzungen zur Besetzung von LOWW_N_APP und LOWW_S_APP:
Voraussetzungen zur Besetzung von LOWW_D_APP:
Wenn sich die Voraussetzungen ändern, müssen sich die Lotsen darauf einstellen. Wenn z.B. LOWW_TWR offline geht, muss einer der APP-Lotsen auf TWR wechseln und der andere übernimmt den ganzen APP-Sektor oder Arrival wird geschlossen.
Wie sonst auch auf IVAO gilt: Wenn eine Station unbesetzt ist, werden alle Zuständigkeiten von der nächsten, darüberliegenden, besetzten Station übernommen.
Vergibt nur die Streckenfreigaben, dies aber sowohl für VFR- als auch für IFR-Verkehr.
Erteilt Freigaben für Pushback und Start-Up, sowie die Rollanweisungen zur aktiven Piste. Achtung, die finale Auswahl welches LFZ welchen Holding Point bekommt hat der Tower. Der Handoff zum Tower sollte nach Möglichkeit rechtzeitig erfolgen, sodass der Pilot ggf. ohne Unterbrechnung bis zur Piste rollen kann. Zuständigkeiten, wenn beide Ground-Controller online sind:
Zuständig für die CTR Wien GND-2500ft AMSL. Legt die aktive Pistenkonfiguration fest. Änderungen müssen rechtzeitig (im Voraus) mit Delivery/Ground koordiniert werden, damit die richtigen SIDs vergeben werden können. Zuständigkeiten, wenn beide Tower-Controller online sind:
Betreut die LOWW TMA bis FL245.
Zuständigkeiten, wenn LOWW_N_APP und LOWW_S_APP online sind:
Wien Arrival (ehemals “Wien Director”) ist für das effiziente “Auffädeln” der Inbounds zuständig. Der Handoff von Wien Radar erfolgt am Downwind-Leg, oder soweit vor den Final, dass eine sinnvolle Arbeit des Arrival Lotsen erfolgen kann, normalerweise zwischen FL120 und 7000ft. Um die Frequenz des LOWW_D_APP zu entlasten, sollen sich die Piloten nur mit dem Callsign melden. Beim Handoff soll explizit hingewiesen werden, z.B.: “AUA123, contact Wien Arrival, 119.8, Callsign only.”
Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass anfliegender Verkehr bei trockener Piste eine maximale Seitenwindkomponente von 25 Knoten (Böen bis 30 Knoten) und bei nasser Piste von 20 Knoten (Böen bis 25 Knoten) akzeptieren kann. Ist das nicht der Fall, muss der Pilot die Flugsicherung rechtzeitig darüber informieren.
Rückenwindkomponenten Piste 29 < 10kts, Piste 34 < 5kt, d.h. schwacher Wind und Wind aus S, SW, W, NW, N, NO.
Abfliegende Maschinen in Richtung BUWUT, LANUX, LEDVA, KOXER, ADAMA können auch für einen Start auf der Piste 34 freigegeben werden. In diesem Fall sollte folgendes in der ATIS vermerkt sein:
Trfc departing via BUWUT, LANUX, LEDVA, KOXER or ADAMA expect RWY 34
Rückenwindkomponenten Piste 29 < 10kts, Piste 34 < 5kt, d.h. schwacher Wind und Wind aus S, SW, W, NW, N, NO.
Rückenwindkomponenten Piste 29 < 10kts, Piste 34 > 5kt, d.h. schwacher Wind aus S, SO.
Abfliegende Maschinen in Richtung KOXER, ADAMA, LEDVA, STEIN, ARSIN können auch für einen Start auf der Piste 16 freigegeben werden. In diesem Fall sollte folgendes in der ATIS vermerkt sein:
Trfc departing via KOXER, ADAMA, LEDVA, STEIN or ARSIN expect RWY 16
Rückenwindkomponenten Piste 29 < 10kts, Piste 34 > 5kt, d.h. schwacher Wind aus S, SO.
Wird auch bei Low Visibility Procedures genutzt. (siehe Abschnitt “Low Visibility Procedures”)
Rückenwindkomponente Piste 29 > 10kts, d.h. starker Wind aus NO, O, SO oder Südföhn Wetterlage
Traffic vom GAC/VIP Terminal bzw Cargo Terminal kann auch um lange Rollwege zu ersparen, nach Koordination, von RWY11 starten.
Anflüge können über Simultan-Approaches gleichzeitig auf die Pisten 11 und 16 geführt werden (siehe Abschnitt “Simultan-Anflüge”).
Ab einer Seitenwindkomponente von 20 Knoten kann eine Piste nicht mehr als Betriebspiste geführt werden. In diesem Fall werden Starts und Landungen auf der Piste mit dem geringsten Seitenwind durchgeführt (Single Runway Configuration).
Bei hohem Verkehrsaufkommen kann diese Konfiguration zu Verspätungen führen.
Aufgrund der Mediationsvereinbarung des Flughafen Wien mit den Anrainern wurden folgende Pistenkonfigurationen für die Nacht vereinbart. Der Wechsel auf die Nachtkonfiguration sollte im Zeitraum von 20:50LCL und 21:05LCL erfolgen.
Rückenwindkomponente Piste 29 < ca. 7kts
Rückenwindkomponente Piste 29 ca. 7-10kts
Wird auch bei Low Visibility Procedures verwendet. (siehe Abschnitt “Low Visibility Procedures”)
Rückenwindkomponente Piste 29 > ca. 10kts
Achtung: Bei dieser Konfiguration müssen Startfreigaben von Piste 11 und Anflüge auf Piste 16 koordiniert werden! Als ungefährer Anhaltspunkt: Das startende LFZ sollte den Takeoffrun spätestens beginnen, wenn sich das anfliegende LFZ im 5nm Endanflug auf Piste 16 befindet. Sollte das anfliegende LFZ sich bereits in einem kürzeren Endanflug befinden, so muss mit der Startfreigabe abgewartet werden, bis das landende LFZ die verlängerte Pistenachse 11/29 überquert hat (sofern es die Piste nicht über B3 verlassen hat).
Da wir auf IVAO normalerweise nicht so viel Traffic haben wie in der Realität und weil virtueller Fluglärm niemanden aufweckt, sind die oben genannten Punkte nicht als starres Regelwerk zu verstehen. Je nach Situation und mit Augenmaß können auch alternative Lösungen angeboten werden, insbesondere auf Pilotenwunsch.
Konkrete Beispiele:
Auf den Rollwegen L und M wird standardmäßig wie folgt gerollt:
DEP11/16: M nach Westen, L nach Osten.
DEP29 aktiv: M nach Osten, L nach Westen (Traffic zum GAC wird erst bei Exit 15 auf L geschickt).
Taxiways D und E haben keine konkrete Richtung, wichtig ist nur das Heavys und Super Havys immer auf E rollen.
Die Taxilane 36 wird bei hohem Verkehrsaufkommen als Einbahn in Richtung Westen befahren. Bei geringerem Verkehrsaufkommen kann davon abgewichen werden, falls dadurch kürzere Taxi-Wege ermöglicht werden.
Taxilanes 40 Blue und 40 Orange dürfen von Flugzeugen bis zu einer maximalen Spannweiter von 35.99m benutzt werden (z.B. A320-Familie, B737-Familie). Die Bezeichnungen für die drei Taxilanes lauten “Blue Line”, “Orange Line” und “Taxilane 40 Centre”.
Rollfreigaben sollten so ausführlich wie nötig, aber so kurz wie möglich formuliert werden.
Die Bravo-Positionen sind in zwei Teile aufgeteilt:
Hier stehen hauptsächlich Maschinen der StarAlliance, die nicht am Skylink geparkt werden (können). Außerdem steht Austrian Airlines auf H zum Parken in der Nacht.
Wurde früher für Cargo genutzt, heute großteils nur noch zum Abstellen von LFZ.
An den Endpunkten der STARs sind Holdings definiert. Falls ankommende IFR-Flüge vor Erreichen des Endpunktes keine weiterführende Freigabe erhalten haben, muss in das Holding eingeflogen werden. Auf IVAO darf man sich nicht blind darauf verlassen, sondern muss damit rechnen, dass die entsprechende RNAV-Transition auch ohne Freigabe abgeflogen wird.
Von den STAR-Endpunkten führen RNAV-Transitions zu allen Pisten. Direct-Freigaben zu einem WW-Fix der Transition sind automatisch Freigaben für die gesamte Transition. Da dieses Verfahren in anderen Ländern keine Anwendung findet, empfiehlt es sich, den Piloten einen Shortcut zu geben und gleichzeitig ausdrücklich für die Transition freizugeben, z.B.: "BAW704W, direct WW983, cleared NERDU4N Transition" Piloten von Luftfahrzeugen, die nicht in der Lage sind, die Transitions abfliegen, müssen dies mit der Phrase „UNABLE RNAV TRANSITION“ der Flugverkehrskontrolle mitteilen und erhalten Vectors zum Endanflugkurs des Instrumentenanflugs.
Achtung: Seit die Mindesthöhen auf den Transitions auf vielen Segmenten auf nur 5.000ft abgesenkt wurden, gibt es keine automatische vertikale Staffelung zwischen Transitions und SIDs mehr. Das Eindrehen zum Endanflug erfolgt zur beschleunigten Verkehrsabwicklung im Normalfall durch Vectoring. Um Überraschungen zu vermeiden, kann das den Piloten angekündigt werden, z.B.: “AUA123, expect 30NM to touchdown.”
Zwischen 21:00LCL und 07:00LCL darf der ILS U Anflug auf die RWY29 vergeben werden. Wichtig dabei zu beachten ist, dass der ILS U 29 nur in Kombination mit den ungekürzten U-Transitions vergeben werden darf.
Bei hohem Inbound-Verkehrsaufkommen und entsprechender Windsituation können simultane Anflüge auf die Pisten 11 und 16 durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass Sichtflugbedingungen mit einer Hauptwolkenuntergrenze von mindestens 2.400ft MSL vorhanden sind. Dem Anfliegenden Verkehr auf RWY 11 muss in Koordination mit Wien Radar ein alternatives Go Around Procedure angewiesen werden. Normalerweise “In case of go around turnb visually right heading 180.” Dies ist um eine Konfliktsituation im Falle von Go Around auf 11 und 16 zu vermeiden.
Sofern Simultane Anflüge durchgeführt werden sollte folgendes in der ATIS vermerkt sein:
Simultaneous ILS APCH in operation
Die Buchstaben in den SID-Designators sind jeweils einer Piste zugeordnet:
| RWY | SID Designator |
|---|---|
| 11 | A, E (only on request) |
| 16 | B, F (onmly on request) |
| 29 | C |
| 34 | D |
Die Initial Climb Altitude ist für alle SIDs einheitlich 5.000ft. Um ein durchgehendes Steigen zu ermöglichen, ist auf einen rechtzeitigen Handoff an Wien Radar zu achten.
Die Namen der SID sind jeweils die Endpunkte der Routen. Z.B.: LEDVA2C bezeichnet die SID von Piste 29 zum Wegpunkt LEDVA.
Für nächtliche Abflüge gibt es zur Lärmreduktion zu bestimmten Wegpunkten eigene Noise-Abatement-Routen. Diese SIDs sind nach eigenen Wegpunkten kurz vor den eigentlichen End-Wegpunkten benannt. Z.B.: VAGBU2C ist die Noise-Abatement-SID von Piste 29 zum Wegpunkt LEDVA. Der Wegpunkt VAGBU liegt 3nm vor LEDVA.
Für manche SIDs sind die Streckenführungen zusätzlich mit “Radius-To-Fix”-Segmenten definiert. Diese Streckenführungen tragen ein zusätzliches “R” im Designator, z.B. “ADAMA1BR”. Für diese zusätzlichen Definitionen gibt es technische Gründe auf Seiten der Flight Management Systeme in den Flugzeugen. Diese SIDs haben keinen Einfluss auf die Streckenfreigaben! Beispiel: Fliegt ein Outbound von Piste 16 nach ADAMA, lautet die freigegebene SID ADAMA1B. Ob der Pilot beim Programmieren der Route in seinem FMS die Route ADAMA1B oder ADAMA1BR eintippt, hängt vom Flugzeugtyp und dem verbauten FMS ab und hat keinen Einfluss auf die Arbeit der Lotsen.
Bei Shortcuts ist die Restricted Area LO R 15 über dem Stadtzentrum Wien zu beachten. Shortcuts nach z.B. MEDIX, DITIS, LANUX oder LEDVA dürfen ggf. erst nach dem Passieren von 10.000ft freigegeben werden.
Bei schlechten Wetterbedingungen werden von Seiten der Flugsicherung Maßnahmen getroffen, um eine sichere Abwicklung des Flugverkehrs herzustellen. Diese Verfahren dienen unter anderem dazu, an- und abfliegende Luftfahrzeuge bei geringer Sicht zu schützen und Störungen der ILS-Signale zu vermeiden.
Ab einer Runway Visual Range (RVR) für die Aufsetzzone (TDZ) von weniger als 600m und/oder einer Hauptwolkenuntergrenze/Vertikalsicht von weniger als 200ft finden folgende Verfahren Anwendung:
Zur Verbesserung des Verkehrsflusses kann die Radarstaffelung im Endanflug auf 2.5nm herabgesetzt werden. Diese Radarmindeststaffelung wird ausschließlich zwischen anfliegenden Luftfahrzeugen innerhalb von 18nm vom Aufsetzpunkt der Betriebspisten unter folgenden Bedingungen angewendet:
Folgende De-Icing Positionen stehen in Wien zur Verfügung.

Grün: bis ICAO Klasse C
Blau: bis ICAO Klasse E
Orange: bis ICAO Klasse F
Für VFR-Traffic gibt es zwei VFR-Sektoren und eine VFR-Route:
Die beiden VFR-Sektoren Sector E und Sector S haben eine maximale Flughöhe von 1.500ft und ein VFR-Holding in unmitttelbarer Flughafennähe (“Holding Echo” bzw. “Holding Sierra”). Die VFR-Route führt entlang der Donau über den VFR-(Pflicht-)Meldepunkt KLOSTERNEUBURG und die VFR-(Bedarfs-)Meldepunkte DONAUTURM und FREUDENAU und darf bis maximal 2.500ft beflogen werden. Das “Holding November” darf auf maximal 1.500ft geflogen werden. Bei hohem Verkehrsaufkommen mit gemischtem IFR- und VFR-Verkehr ist eine gute Koordination zwischen Tower und Radar notwendig.
VFR Verkehr in Wien darf laut AIP ausschließlich in englischer Sprache kommunizieren. Daher hat jeder Lotse in Wien die Möglichkeit “Deutsch VFR” abzulehnen.
Wiener Neustadt ist ein Zivilflugplatz südlich von Wien. Während hier in echt eine RMZ ist, ist nur LOAN_TWR oder LOVV_FSS hier für AFIS zuständig, aber nicht LOWW_APP.
Allerdings gibt es hier so genannte Cloud Breaker Verfahren. Das sind IFR An -und Abflüge welche aber nur ab/bis zu einem gewissen Punkt nach Instrumentenflugregeln sind.
LOWW_APP ist zuständig für freigaben auf diese Verfahren
Vöslau ist ein Zivilflugplatz südlich der CTR Wien. Während hier in echt eine RMZ ist, ist nur LOAV_TWR oder LOVV_FSS hier für AFIS zuständig, aber nicht LOWW_APP.
Allerdings gibt es hier so genannte Cloud Breaker Verfahren. Das sind IFR An -und Abflüge welche aber nur ab/bis zu einem gewissen Punkt nach Instrumentenflugregeln sind.
LOWW_APP ist zuständig für freigaben auf diese Verfahren
Tulln ist ein Militär -und Zivilflugplatz nord-westlich der CTR Wien. Tulln hat eine Zeitweise aktive Military CTR, außerhalb der Betriebszeiten ist Tulln ein normaler unkontrollierter Flugplatz.
Auf IVAO kann LOWW_APP selbst entscheiden ob die MCTR und darüber leigende MTMA aktiv ist. Sollte dies der Fall sein ist LOWW_APP für alle Flugbewegungen in LOXT zuständig
Sollte LOXT_TWR/APP oder LOXW_CTR online sein, so ist die MCTR und MTMA Tulln automatisch aktiv. Flüge in diesem Bereich oder von/nach LOXT müssen an die verantwortliche Station übergeben werden.
Achtung: Wenn Tulln oder Tauern Radar aktiv ist, gelten im bereich der MTMA andere Luftraumgrenzen. Durchfliegender Ziviler Verkehr muss entweder an die Verantwortliche Station übergeben werden oder ein durchflug koordiniert werden. Hier kann es vor allem bei ARR16 in LOWW zu Luftraumüberschneidungen kommen.
LOXN ist ein Militär -und Zivilflugplatz südlich von Wien. Wiener Neustadt West hat eine Zeitweise aktive Military Aerodrome Traffic Zone (MATZ) welche kontrolliert ist, außerhalb der Betriebszeiten ist LOXN ein normaler unkontrollierter Flugplatz.
Auf IVAO kann LOWW_APP selbst entscheiden ob die MATZ aktiv ist. Sollte dies der Fall sein ist LOWW_APP für alle Flugbewegungen in LOXT zuständig
Der ÖAMTC Stützpunkt Oberwart ist durch die Lage mitten an der Sektorgrenze von Wien und Graz ein kleines Jointventure. Er besitzt als einziger Flugplatz (Helipad) Departure Transitions und sogar Arrival Transitions.
Wenn LOWW -und LOWG_APP online sind ist LOWW_APP für An -und Abflüge zustädnig. Abflüge richtung Süden (DO901 Transition) werden nach dem Start, so lange kein Konflikt droht, an LOWG_APP übergeben. Anflüge aus dem Süden (DO700 1S Transition) werden von LOWG_APP auf die Transition freigegeben und anschließend zu LOWW_APP geschickt. Sollte nur Graz oder nur Wien APP online sein, so ist die Unit die online ist für LODO verantwortlich.
Für den Fall, dass beim Verlassen der Piste 16 Ground nicht sofort kontaktiert werden kann (weil die Frequenz gerade voll ist), gibt es real die explizite Anweisung, die Piste vollständig zu verlassen und auf Taxiway E zu rollen. Auch auf IVAO kommt es vor, dass Piloten nach der Landung am Abrollweg stehen bleiben und diesen für nachfolgenden Verkehr blockieren, oder dass sie die Frequenz mit der Bitte um Rollanweisungen belegen (falls kein Ground online ist und Tower beide Aufgaben übernimmt).
Bei höherem Verkehrsaufkommen kann es nützlich sein, den Piloten im Voraus anzuweisen, nach Verlassen der Piste weiterzurollen (z.B. “AUA123, after vacating, turn right onto M.”) oder -falls ausreichend Platz vorhanden ist- mit dem Handoff an Ground auch eine Taxianweisung mitzugeben (z.B. “AUA123, continue taxi on D, contact Wien Ground, 121.6.”).
| VFR | 7000 |
|---|---|
| BMI/Flugpolizei | 1572 |
| Christophorus | 1657 |
| Military | 5001 - 5077 |
| Mode S | 1000 |